Freitag, 17. November 2017
   
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Boogie Woogie vom Feinsten ... aus Uster!

chrisconzcdWir haben als erste weltweit das neue Musikalbum „Drivin‘ The Boogie“ von Chris Conz und seinem Trio "vertanzt" und sind als Musikliebhaber und Tänzer von diesem Sound hellauf begeistert!

Um die Zukunft des Boogie Woogie keine Sorgen machen

Der 1985 in Uster geborene Chris Conz zelebrierte bereits im zarten Alter von 13 Jahren seinen ersten Auftritt als Boogie Woogie Pianist und hat sich bereits in jungen Jahren dafür entschieden, sich voll und ganz dem authentischen Boogie Woogie und Blues aus den 30er Jahren zu widmen. Im Laufe seiner Karriere stand er schon mit Boogie Woogie Grössen wie Axel Zwingenberger, Vince Weber, Frank Muschalle und Bob Seeley auf der Bühne und feierte als Solo-Pianist und mit seiner Trio-Formation bereits grosse Erfolge an internationalen Festivals. Seit 2004 spielt Chris zudem in der populären Rock’n’Roll-Band Terry & The Hot Sox und 2006 brachte er sein erstes, inzwischen vergriffenes Album „Boogie Woogie Breakup" heraus. Axel Zwingenberger, der „Grossmeister des Boogie Woogie“ (F.A.Z.), fand nach dem eindrücklichen Auftritt des Jungtalents in Zürich im Jahr 2008 vor versammeltem Publikum folgende Worte: "Da brauchen wir uns um die Zukunft des Boogie Woogie keine Sorgen zu machen!" Wir sassen damals auch in den Publikumsrängen - genauer gesagt: wir versuchten zu sitzen!

Die musikalischen Leckerbissen

Drei Jahre später halten wir nun die neue CD mit dem stilvollen Cover das erste Mal in den Händen und stellen fest: Das Chris Conz Trio hat sich mächtig ins Zeug gelegt! Die Musik ist sehr vielseitig und gereift und wird mit unglaublichem Groove und viel Drive vorgetragen – sei es nun mit dem „Warm up Blues" (swingige Eigenkomposition mit gefühlvollen Klängen), „Drivin' the Boogie" (pianistische Hochgeschwindigkeits-Fingerakrobatik und trotzdem durchgängig groovig), „Dragging The Blues" (erzeugt dieses schleppende Blues-Tanz-Feeling in uns), „Honky Tonk Train Blues" (DER Klassiker, der die Wesensverwandtschaft des Boogie Woogie zu Dampflokomotiven besonders gut zum Ausdruck bringt), „Margie" (Happy-Sound zum tanzenderweise „absauen" und danach lauthaus "Zugabe" rufen) oder mit „Bop Boogie" (zügiges Tempo, ohne jedoch beim Tanzen Stress zu erzeugen, richtig gut rollend). Beim letztgenannten Stück lässt im Intro der Bassist Nuno Alexandre, der vollauf in die Musik der 30er-, 40er- und 50er-Jahre vernarrt ist, seinen eigenen Trademark-Slap-Style aufblitzen. Und durch die ganze CD hindurch verhält sich Martin Meyer am Schlagzeug sehr zurückhaltend und erzeugt gerade deshalb und natürlich mit seinem Swing sehr grosse Wirkung!

... oder kurz gesagt: sehr groovig, zum Tanzen inspirierend ... - wir lieben es!

Infos über das Chris Conz-Trio sowie unkomplizierte CD-Bestellung: www.chrisconz.ch
Kurz reinhören (oder downloaden) kann man hier (iTunes)
CD-Taufe am 11.3.2011 in der "Obere Mühle" in Dübendorf -> Event-Details in unserer Agenda


Chris Conz Trio mit "Drivin' The Boogie"

Chris Conz (piano)
Nuno Alexandre (bass)
Martin Meyer (drums)

  1. Roll 'Em Pete (50 T/M)
  2. Easy Shaking (37 T/M)
  3. Warm Up Blues (33 T/M)
  4. Keep On Gwine (35 T/M)
  5. Honky Tonk Train Blues (43 T/M)
  6. Just For You (29 T/M)
  7. Shout For Joy (47 T/M)
  8. Bop Boogie (50 T/M)
  9. Drivin' The Boogie (60 T/M)
  10. Cow Cow Blues
  11. St. Louis Blues (34 T/M)
  12. Margie (54 T/M)
  13. Dragging The Blues (17 T/M)
  14. In The Backroom (42 T/M)

T / M = Takte pro Minute - für bpm (= beats per minute) einfach mit 4 multiplizieren 

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