Samstag, 23. September 2017
   
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Swing4Joy steigt ins Sponsoring ein

Medienwirksame Präsenz am Engadin Surfmarathon

Swing4Joy-TeamfahrerNach gut 2 Jahren lokaler Präsenz im Zürcher Oberland begeht Swing4joy neue Wege. Denn nachdem die Swing4Joy-Inserate in der Lokalpresse lediglich bei Inserate-Verkäufern Resonanz fanden, war die Zeit reif, die Werbeaktivitäten zu internationalisieren. Die Umwelt- und Ethik-Verträglichkeit unserer beabsichtigten Sponsoring-Aktivitäten wurde im Vorfeld ausgiebig geprüft. Nachdem die Doping-Sportarten bei der Selektion ausgeschieden waren, blieben nur noch Schach, der Americas Cup und Windsurfing in der engeren Auswahl. Aufgrund der engen Budget-Restriktionen musste sich Swing4Joy mit Windsurfen und einem ewigen und mittlerweile gealterten Nachwuchsfahrer als Aushängeschild begnügen:

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Unser Swing4Joy-Teamfahrer (Archiv-Foto)

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Das Swing4Joy-Teamsegel - hier beim Fotoshooting am idyllischen Greifensee

Der erste grosse Auftritt war dann am 12. August 2007 anlässlich des 30. Engadin Surfmarathons - also inmitten von "Top-of-The-World". Da das (Uralt-)Surfmaterial bereits vorhanden war beschränkten sich unsere Sponsoring-Ausgaben auf die Startgebühr (CHF 30.-), die Herstellung des Stickers für das Segel (CHF 48.-) sowie eine Tube Sonnenschutz-Crème mit Sonnenschutzfaktor 50+ (CHF 35.-). Daraus liesse sich rein rechnerisch eine Erhöhung unserer Tanzkurspreise um CHF 0.97 pro Kursteilnahme ableiten - auf eine solche Preisanpassung möchten wir jedoch verzichten.

Anlässlich des 30. Engadin Surfmarathons gab die ganze Surfprominenz am Silvaplanersee ein Stelldichein. Dabei beseitigte der 35-fache Weltmeister Björn Dunkerbeck mit seiner neuen Segel-Nummer SUI-11 die letzten Zweifel, dass die Schweiz die Segel-Nation Nummer 1 ist.

Der Marathon startete bei eher schlappen 3 Windstärken. Unser Swing4Joy-Teamfahrer wählte für den Start eine eher unkonventionelle Strategie: Er reihte sich ganz hinten und ganz in Lee ein, um so allfällige (peinliche) Kollisionen mit den Profis zu vermeiden. Der Wind wurde dann immer stärker und wir dürfen an dieser Stelle unserem Swing4Joy-Teamfahrer gratulieren, dass er die Marathon-Distanz (ca. 42 km) noch vor dem Abbau der Ziel-Bojen am Abend absolviert hat. Damit war er am diesjährigen Engadin-Surfmarathon sogar erfolgreicher als der oben genannte 35-fache Weltmeister *). Hier ein Auszug aus der Rangliste:

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Auszug aus der Rangliste (Quelle: engadinwind.ch

In der Sendung "Sportpanorama" auf SF1 wurde dann aber trotzdem das Interview mit dem 35-fachen Weltmeister und nicht dasjenige mit unserem Teamfahrer ausgestrahlt. Naja, vielleicht klappt es im nächsten Jahr mit der Medienpräsenz. Das Segel mit dem original Swing4Joy-Team-Sticker wird nun an den Meistbietenden versteigert. Die angebrochene Tube Sonnencreme (ca. halb voll) verkaufen wir für CHF 15.-. Interessenten bitte melden unter Kontakt. Mehr zum Engadin Surfmarathon findet ihr hier: www.engadinwind.ch.


 *) Um diesen erstaunlich anmutenden Sachverhalt etwas ins rechte Licht zu rücken und zu relativieren, bedarf es eigentlich einer näheren Erläuterung. Auf diese Erläuterung möchten wir aber im Rahmen dieser Fussnote verzichten.

 

 

 

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